Fr 19. August
20.00 Uhr Schloss Augustusburg Preise B: 40 / 33 / 30 / 21 / 12 / 7 €

2022 

Schwanengesang

Schuppanzigh-Quartett

Das Schuppanzigh-Quartett hat einen legendären Namenspatron: Es ist der Wiener Violinist Ignaz Schuppanzigh, der mit seinem gleichnamigen Quartett erstmals überhaupt öffentliche Kammermusikkonzerte gab. Dank seiner lebenslangen Freundschaft mit Beethoven hob er zahlreiche Quartette des Bonner Meisters aus der Taufe. Auf Instrumenten der Beethoven-Zeit schlägt das Schuppanzigh-Quartett den Bogen vom Streichquartett-Debütanten Beethoven hin zum unvollendet gebliebenen, ungemein bewegenden Schwanengesang des Streichquartett-Vaters Joseph Haydn. Zwischen Beethovens op. 18 Nr. 1 von 1799 und Haydns zweisätzigen Opus 103 (1804) erklingt noch ein weiterer vierstimmiger Meilenstein des Wahl-Wieners Beethoven – mit dem vor Gefühlsausbrüchen nur so überbordenden ›Quartetto serioso‹ op. 95, das 1814 vom Schuppanzigh-Quartett erstaufgeführt wurde.

Joseph Haydn (1732–1809)
Streichquartett d-Moll op. 103 Hob. III:83

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett f-Moll op. 95 ›Serioso‹

Streichquartett F-Dur op. 18 Nr. 1

Spielstätte

Schloss Augustusburg
Schloss Augustusburg