Brühler Schlosskonzerte in der Unesco-Welterbeestätte Schloss Augustusburg

Neue Wege, alte Bekannte

Fr 18.08.2017   20.00 Uhr
Haydn-Festival   Schloss Augustusburg, Treppenhaus

Neue Wege, alte Bekannte

Kristian Bezuidenhout, Hammerklavier   Capella Augustina   Andreas Spering

Wilfried Maria Danner (*1956)
„DJ Joseph…“, Orchesterfantasie
Uraufführung – Kompositionsauftrag des Haydn-Festivals

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Konzert Nr. 27 B-Dur KV 595 für Klavier und Orchester

Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonie G-Dur Hob. I:92 „Oxford“

Der Kompositionsauftrag an Wilfried Maria Danner wurde durch die C. L. Grosspeter Stiftung ermöglicht.


Mit gleich zwei Neuerungen wartet das Haydn-Festival am Eröffnungsabend auf: Erstmals haben wir einen Künstler eingeladen, sich an drei Abenden in Folge zu präsentieren. In Brühl ist er ein alter Bekannter – und ein Publikumsliebling: Kristian Bezuidenhout, geboren 1979 in Südafrika, aufgewachsen in Australien, ausgebildet u.a. in New York, heute in England lebend, ist „Artist in Residence“ des Haydn-Festivals 2017. Die „Bescheidenheit“, die er in seinem Namen trägt, spiegelt sich in der sympathischen und unprätentiösen Art, die er als Gesprächspartner an den Tag legt. Als Musiker sind seine Talente alles andere als „bescheiden“. Kristian Bezuidenhout ist ein exzellenter Interpret auf historischen Tasteninstrumenten, zumal auf dem Hammerklavier, das er zurzeit wohl wie kaum ein anderer in der Welt „zum Sprechen“ bringen kann. Begleitet von der Capella Augustina spielt er zum Auftakt bei uns Mozarts letztes Klavierkonzert. Dazu gibt es Haydns „Oxford-Sinfonie“ und – Neuerung Nr. 2 – eine Uraufführung: Insgesamt zehn Kompositionsaufträge wollen wir in den nächsten Jahren vergeben, jeweils für ein Orchesterstück, das sich mit dem Werk Joseph Haydns auseinandersetzt. Von dem Kölner Komponisten Wilfried Maria Danner, der einst bei Henze, Ligeti, Messiaen und Berio in die Lehre ging, kommt das erste Werk der Serie.


Preise C: 47 / 37 / 32 / 23 / 14 / 9 €


The Haydn-Festival puts forth two innovations on opening night: first, we have invited an artist to present himself over the course of three evenings. In Brühl, he is an old acquaintance and an audience favorite: Kristian Bezuidenhout – born in 1979 in South Africa, raised in Australia, educated in New York (among other places) and today based in England – is Artist-in-residence at the 2017 Haydn-Festival. The name Bezuidenhout recalls the German word “Bescheidenheit,“ or modesty, and this is reflected in the kind and unpretentious way he carries himself in conversation. As a musician, however, his talent is far from modest. Kristian Bezuidenhout is an excellent interpretor of historical keyboard instruments, particularly on the fortepiano, an instrument few today can make sing quite like he does. Accompanied by Capella Augustina, he will begin with Mozart’s last piano concerto. Next is Haydn’s “Oxford Symphony“ and – innovation number two – a world premiere: we will award a total of ten commissioned compositions over the next years, each an orchestral piece that grapples with the work of Joseph Haydn. The Cologne composer Wilfried Maria Danner, who at one point apprenticed with Henze, Ligeti, Messiaen and Berio, will present the first work in this series.


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