So 30. Juni
19.30 Uhr Schloss Augustusburg Preise B: 40 / 33 / 30 / 21 / 12 / 7 €

2019 

Von Venedig nach London

Ensemble des 18. Jahrhunderts
Susanne Regel (Oboe und Leitung)

Während Vivaldi sich in seinem Leben nur selten über die Grenzen Italiens hinausbewegte, war bereits der junge Händel aus der norddeutschen Provinz ein Kosmopolit und begab sich mit Anfang zwanzig nach Italien. Dabei hielt er sich auch in Venedig auf und ließ sich von Musik des sieben Jahre älteren Vivaldi inspirieren. Ob Händel in Venedig auch Alessandro Marcello begegnete, dessen Konzert in d-Moll als Archetypus des Oboenkonzerts gilt, ist nicht überliefert. Händel schrieb sein Oboenkonzert in g-Moll möglicherweise noch als Teenager in Hamburg, während die Triosonaten op. 5 mehr als 30 Jahre später in London veröffentlicht wurden.

ANTONIO VIVALDI (1678–1741)
Konzert a-Moll RV 461 für Oboe, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685–1759)
Triosonate F-Dur op. 2 Nr. 3 für 2 Violinen und Basso continuo

ANTONIO VIVALDI
Triosonate c-Moll RV 83 für Violine, Violoncello und Basso continuo

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
Konzert g-Moll HWV 287 für Oboe, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Sonate G-Dur op. 5 Nr. 4 für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

ALESSANDRO MARCELLO (1673–1747)
Konzert d-Moll für Oboe, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Spielstätte

Schloss Augustusburg
Schloss Augustusburg