Fr 24. August
20.00 Uhr Schloss Augustusburg Preise C: 49 / 37 / 34 / 23 / 14 / 9 €

Haydn-Festival 

Von Haydn bis heute

Capella Augustina
Andreas Spering

Den Beinamen „Die Uhr“ verdankt Haydns Sinfonie Nr. 101 dem zweiten Satz, der mit einem langsamen Pendeln der Streicher und Fagotte beginnt. Wie alle Londoner Sinfonien erfreute sie sich von Anfang an großer Beliebtheit. Keine 40 Jahre später komponierte Felix Mendelssohn Bartholdy seine „Italienische Sinfonie“. Pure Lebensfreude teilt sich im pulsierenden Allegro des Kopfsatzes und im Finalsatz, einer rasenden Tarantella, mit. Zeitlebens fühlte sich Mendelssohn den Wiener Klassikern, vor allem Haydn und Mozart, verpflichtet. Dass die Strahlkraft von Haydns Musik bis heute wirkt, wird der spanische Komponist und Dirigent José María Sánchez-Verdú mit einem Orchesterstück unter Beweis stellen, das sich mit Haydns Werk auseinandersetzt: An ihn wurde der diesjährige Kompositionsauftrag des Haydn-Festivals vergeben. Sánchez-Verdú lehrt Komposition an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und erhielt unter anderem den 1. Kompositionspreis der Jungen Deutschen Philharmonie und den Siemens Musikpreis.

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“

José María Sánchez-Verdú (*1968)
Uraufführung – Kompositionsauftrag des Haydn-Festivals

Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonie D-Dur Hob. I:101 „Die Uhr“

Der Kompositionsauftrag an José María Sánchez-Verdú wurde durch die C. L. Grosspeter Stiftung ermöglicht.

Spielstätte

Schloss Augustusburg
Schloss Augustusburg